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Natürliche Ressourcen positionieren Brasilien als Schlüsselland in der Debatte um Biomasse-Verwertung
Der Workshop „Biorefineries Powered by Renewable Energies – Green Catalysis as Enabler of New Valorisation Pathways“ brachte Anfang Dezember in São Paulo deutsche und brasilianische Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Organisiert vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem brasilianischen Institut für Technologische Forschung (IPT) und dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo, widmete sich das Treffen einer zentralen Herausforderung der nachhaltigen Energieversorgung: der effizienten Wertschöpfung aus verschiedenen Biomasse-Arten. Brasiliens natürlicher Reichtum macht das Land dabei zu einem Schlüsselfaktor.
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IraSME-Netzwerk: Neue Förderrunde für grenzüberschreitende Innovationsprojekte gestartet
Das internationale Netzwerk IraSME hat seine 37. Ausschreibung für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E) eröffnet. Interessierte Konsortien können ihre Anträge bis zum 25. März 2026 einreichen.
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Neuer Impuls für nachhaltige Landwirtschaft: Prof. Stadnik forscht am INRES in Bonn
Seit November ist Prof. Marciel Stadnik (UFSC) als CAPES-Gastprofessor für acht Monate an der Universität Bonn. Am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) forscht er zu ökologischem Pflanzenschutz und Bio-Inputs – ein wichtiger Baustein für die deutsch-brasilianische Zusammenarbeit der Universität Bonn.
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UA Ruhr erhält Hochleistungsrechner (HPC)
Universität Duisburg-Essen wird ein HPC-Zentrum für Biologie, Biochemie und Angewandte Mathematik beherbergen. HPC-Rechner sind erforderlich, um beispielsweise komplexe Netzwerke von tausenden verschiedenen Viren und Mikroben in natürlichen Ökosystemen zu entschlüsseln.
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Museumsdialog: BAYLAT vernetzt Experten aus Bayern und São Paulo
Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) organisierte am 16. September 2025 im Schloss Thurnau einen internationalen Workshop unter dem Titel Museum Network Bavaria-São Paulo. Forschende und Museumsfachleute beider Regionen trafen sich, um Kooperationsmöglichkeiten zu vertiefen, institutionellen Austausch zu fördern und gemeinsame Aktivitäten für 2026 und 2027 zu planen.
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Fachkräftemangel bremst globale Energiewende: Experten fordern auf der COP30 neue Bildungsstrategien
Der Mangel an Arbeitskräften mit „Green Skills“ ist ein entscheidendes Hindernis, das die globale Energiewende verlangsamen könnte. Darauf wiesen Experten am 17. November bei einer Podiumsdiskussion auf der UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém hin. Das Panel mit dem Titel „Green Skills and Labor Migration“ analysierte die Rolle von Bildung, Austausch und institutionellen Programmen bei der Entwicklung von Klimakompetenzen.
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One Health: Interdisziplinäre Lösungen und Kooperation sind notwendig – aber mit lokalem Blick
Die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, die Gesundheit ganzheitlich betrachten – und dabei nicht nur den Menschen, sondern auch Tierwelt und Umwelt einbeziehen –, erfordert die Bündelung verschiedener Disziplinen sowie eine transnationale Zusammenarbeit, die lokale Faktoren berücksichtigt. Der Workshop „One Health: Approaching Global Health Challenges“, der vom 10. bis 14. November in Vitória stattfand, brachte brasilianische und deutsche Experten zusammen, um den Ansatz „One Health“ zu diskutieren, und bot eine Plattform, um von den Erfahrungen beider Länder zu lernen.
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