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Zuhören und Dialog: Panel in Belém diskutiert, wie Kommunikation Wissenschaft und Gesellschaft einander näherbringen kann
Satellitenbilder, gemeinsam gezeichnete Karten, Bootsfahrten ins Feld und ein Jahr Arbeit: Auf diese Weise verdreifachte eine Fischereigemeinschaft in einem Mündungsgebiet in Pará ihr Einkommen aus dem Krabbenverkauf – durch einen Prozess des gegenseitigen Zuhörens zwischen Wissenschaft und den Menschen im Territorium, der lokales und akademisches Wissen vereinte. Der Fall, über den Prof. Dr. Marcus Emanuel Barroncas Fernandes von der Bundesuniversität von Pará (UFPA) berichtete, veranschaulichte in der Praxis, was auf dem Panel zur Wissenschaftskommunikation beim 12. Deutsch-Brasilianischen Symposium zur Nachhaltigen Entwicklung in Belém diskutiert wurde: Wie lässt sich Wissenschaftskommunikation effektiv gestalten? Wie kann sie in Regionen abseits der großen Zentren entwickelt werden? Und vor allem: Wie erzielt diese Kommunikation Wirkung?
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Global Health: Weltweites DWIH-Netzwerk veröffentlicht Jahresbericht 2025
Der Jahresbericht 2025 des weltweiten Netzwerks der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) ist online und auf Englisch sowie Deutsch verfügbar. Die Publikation zeigt auf, wie jedes der fünf Häuser – São Paulo, New York, San Francisco, Neu-Delhi und Tokio – das Jahresthema „Global Health“ in seiner Arbeit umgesetzt hat.
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12. Deutsch-Brasilianisches Symposium: Nachhaltigkeit braucht lokale Stimmen
Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich vom 15. bis 19. Juni in Belém zum 12. Deutsch-Brasilianischen Symposium zur Nachhaltigen Entwicklung – einer alle zwei Jahre abwechselnd in beiden Ländern stattfindenden Veranstaltung, die seit 2003 existiert. Unter dem Motto „Responsible Science for a Sustainable Future“ reflektierten brasilianische und deutsche Forschende über die Notwendigkeit einer Wissenschaft, die die Anforderungen der lokalen Bevölkerung in politische Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung einbezieht.
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Startups Connected 2026: Challenge des DWIH São Paulo sucht KI-Lösungen mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Wissenschaftsbasierte Start-ups aus Deutschland können sich bis zum 31. Juli für die Challenge des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo im Rahmen des Programms Startups Connected (PSC) 2026 bewerben. Das diesjährige Thema lautet „Artificial Intelligence for Sustainability“. Gesucht werden innovative Lösungen mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die auf Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit reagieren und messbare, langfristige Auswirkungen für die Gesellschaft generieren können.
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Deutschland veröffentlicht Förderaufruf zum Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland einen Förderaufruf zum Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung veröffentlicht. Der Aufruf richtet sich an deutsche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie technologieorientierte Unternehmen in Zusammenarbeit mit brasilianischen Partnerorganisationen. Projektskizzen können bis zum 10. September 2026 eingereicht werden.
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Wissenschaft, Mobilität und Geopolitik: DAAD-Alumni diskutieren die Zukunft der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit
Der DAAD Brasil brachte rund 250 ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten, Forschende sowie Partnerinstitutionen in der Deutschen Botschaft in Brasília zu zwei Tagen des Austauschs und der Vernetzung zusammen. Das Seminar „Kompetenznetzwerke Brasilien–Deutschland: Alumni im Dialog über Forschung und globale Mobilität“, das am 28. und 29. Mai stattfand, hatte das Ziel, das Alumni-Netzwerk in Brasilien zu stärken und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten als strategische Brücken zwischen beiden Ländern zu positionieren. Zu den Teilnehmenden gehörten außerdem Vertreterinnen und Vertreter von Universitäten, Forschungszentren, Unternehmen sowie öffentlichen Institutionen aus Brasilien und Deutschland.
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Neue Weiterbildungsangebote des Heidelberg Center für Lateinamerika
Das Heidelberg Center für Lateinamerika (HCLA), das regionale Zentrum der Universität Heidelberg in Chile, hat die Anmeldung für verschiedene Weiterbildungsangebote geöffnet, die sich an Studierende, Forschende und Berufstätige richten. Die Programme werden im Rahmen des ArbeitsBereichs für Lebenslanges Lernen (ABeLL) angeboten, der dem lebenslangen Lernen und der beruflichen Weiterbildung am HCLA gewidmet ist.
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