DWIH-Jahresthema 2019: Künstliche Intelligenz

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Kaum ein Thema wird derzeit international so stark diskutiert wie Künstliche Intelligenz (KI). Die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser greifen KI deshalb in ihrer Programmarbeit 2019 auf und beleuchten die zentralen Aspekte in ihren Sitzländern.

Weltweite Relevanz

Für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland spielen Fragestellungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle. Und auch in allen fünf Sitzländern der DWIH wird Künstliche Intelligenz in Wissenschaft und Forschung aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. So bieten sich die DWIH geradezu als Foren an, in denen der interdisziplinäre wie internationale Austausch zum großen Zukunftsthema KI gepflegt wird.

Für das Jahr 2019 hat das Kuratorium des DWIH-Netzwerks daher Künstliche Intelligenz als übergreifendes Jahresthema für alle fünf Häuser ausgewählt. Jedes DWIH führt somit gemeinsam mit seinen Unterstützern verschiedene Aktivitäten zu diesem Thema durch und schafft Anknüpfungspunkte für weiterführende Kooperationen.

Künstliche Intelligenz als Jahresthema des DWIH-Netzwerks

Weiterführende Informationen zur Wahl des DWIH-Jahresthemas 2019 finden Sie auf der Website des DWIH-Netzwerks.

Brasilien: Digitalisierung der Landwirtschaft

Der deutsch-brasilianische Austausch rund um Künstliche Intelligenz ist besonders von digitalen Innovationen in der Landwirtschaft geprägt. Diese thematisierte 2018 auch der Workshop „Agro 4.0“ in São Paulo, den das DWIH São Paulo mit dem Fraunhofer Liaison Office Brazil und der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer organisiert hatte.

Das DWIH São Paulo präsentiert vernetzte Forschung

„Einer der großen Vorteile von Agrikultur 4.0 ist der Einsatz von Softwaresystemen“, hebt Dr. Pablo Oliveira Antonino hervor, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering.

Dr. Pablo Oliveira Antonino, Fraunhofer IESE
"Softwaresysteme ermöglichen es, Schwachstellen eines landwirtschaftlich bewirtschafteten Felds zu erkennen. Der Einsatz von Kameras, Drohnen und KI-Systemen ermöglicht eine spezifische Diagnose schlechter bewirtschafteter Stellen im Feld."
Dr. Pablo Oliveira Antonino, Fraunhofer IESE

 

Nach der Übermittlung dieser Daten an das System können die Landwirtschaftsgeräte fokussiert an einzelnen Stellen eingesetzt werden. Aus Maschinenbauern, so Antonino, würden somit zunehmend Softwarefirmen.