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© DWIH São Paulo
Softletics: Nach der Brasilien-Roadshow müssen wir unsere Strategie überdenken
Nach einer Woche in Brasilien, gefüllt mit zahlreichen Treffen in Rehabilitationszentren, mit paralympischen Athleten und bei Initiativen rund um die Herstellung und den Vertrieb von Prothesen, kehrten Cara Ammann und Lisa-Marie Frühauf mit einer Gewissheit nach Deutschland zurück: Sie müssen ihre Strategie überdenken und den brasilianischen Markt möglicherweise ganz oben auf ihre Prioritätenliste setzen. Die Gründerinnen von Softletics, dem Startup, das die 2025 Wettbewerb des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo im Rahmen des Programms „Startups Connected“ gewonnen hat, waren in der ersten Novemberhälfte in Brasilien, um den lokalen Markt zu erkunden, Kontakte zu knüpfen und offiziell ihren Preis entgegenzunehmen.
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© Uni Tübingen
25 Jahre BraLat: Die akademische Brücke zwischen Tübingen und Lateinamerika
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens veranstaltete das Baden-Württembergische Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum der Universität Tübingen (BraLat) ein festliches Programm, das Wissenschaft, Kultur und Sprache miteinander verband. Den Auftakt bildete am 27. Oktober ein Festakt mit geladenen Gästen in der Alten Aula in Tübingen, bei dem Rückblicke und besondere Momente der vergangenen Jahre im Mittelpunkt standen.
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© DAAD/Anika Büssemeier
DAAD startet neues Programm „Academic Horizons“ zur Gewinnung internationaler Talente
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet das neue Förderprogramm „Academic Horizons – Attracting Global Minds“ an. Es unterstützt Hochschulen dabei, internationale Nachwuchstalente für Master- und Promotionsstudiengänge in Schlüsseltechnologien nach Deutschland zu holen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Programm im Rahmen seiner „1000-Köpfe-Plus“-Initiative. Bis 2029 stehen rund 15 Millionen Euro zur Verfügung. Hochschulen können sich ab 1. Oktober 2025 bewerben.
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© AWI
Universität Potsdam: Klimaforscher Markus Rex erhält renommierten NOMIS Award
Der Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam, Markus Rex, ist für seine bahnbrechende interdisziplinäre Forschung mit dem NOMIS Award 2025 der gleichnamigen Schweizer Stiftung ausgezeichnet worden, beispielsweise für seine Expedition in der Arktis, bei der er die Wechselwirkungen zwischen Eis, Ozean, Ökosystem und Atmosphäre untersuchte. Die Bekanntgabe erfolgte am 23. Oktober. Rex ist damit der dritte deutsche Wissenschaftler, der diese prestigeträchtige Auszeichnung erhält.
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© DWIH São Paulo
Künstliche Intelligenz und Hightech als Schlüssel: Experten fordern mehr Wissenschaft bei der Wiederherstellung von Ökosystemen
Investitionen in Wissenschaft und Technologie sind entscheidend, um die Wirkung der Wiederherstellung von Ökosystemen zu maximieren. So lautet das Fazit von Fachleuten, die Anfang Oktober auf dem Seminar „Restoration at the Crossroads: linking global and urban ecosystem recovery for a climate-resilient future“ in Rio de Janeiro zusammenkamen. Die zentrale Herausforderung bestehe darin, die Wiederherstellung qualitativ hochwertig zu skalieren und dabei Doppelarbeit zu vermeiden.
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© DWIH São Paulo
Roadshow des DWIH São Paulo in Brasiliens Nordosten bestätigt enormes Kooperationspotenzial
Die Roadshow des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo durch den Nordosten Brasiliens hat bei der deutschen Delegation den Eindruck pulsierender Innovationsökosysteme, eines starken Interesses an Deutschland und einem enormen, ungenutzten Potenzial hinterlassen. Dies ist die Bilanz der Geschäftsführerin des DWIH São Paulo, Anja Grecko Lorenz, nach einer Woche mit Veranstaltungen und Besuchen bei führenden Laboren und Institutionen in Fortaleza und Recife vom 20. bis 24. Oktober.
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© Daniel Antônio/Agência FAPESP
Max-Planck-Präsident: Brasilien ist qualifiziert für erstes Forschungszentrum in Lateinamerika
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zieht in Betracht, Forschungszentren in Lateinamerika zu errichten, und Brasilien ist qualifiziert, das erste davon zu beherbergen. Diese Aussage traf der Präsident der Gesellschaft, Patrick Cramer, Anfang Oktober bei einem Besuch der Forschungsförderstiftung des Bundesstaates São Paulo (FAPESP) und der Universität von São Paulo (USP). Die Reise war Teil einer Südamerika-Tour der Delegation. Die MPG unterhält bereits 28 Zentren weltweit.
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