Heidelberger Zentrum CAPAS fördert Forschung über die Rolle von Vulnerabilitäten
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Das Center for Apocalyptic and Post-Apocalyptic Studies (CAPAS) der Universität Heidelberg hat die Ausschreibung für seine Fellowships im Zeitraum 2027–2028 veröffentlicht. Insgesamt werden zehn Forschende für einen Aufenthalt von bis zu zwölf Monaten ausgewählt. Die Bewerbungsfrist endet am 3. Juli 2026.
Das Zentrum, das sich interdisziplinären und innovativen Forschungen zum Weltende widmet, fokussiert im kommenden Zyklus auf die Rolle von Vulnerabilitäten. Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich mit den unterschiedlichen Graden der Exponiertheit von Individuen und Gemeinschaften gegenüber existenziellen Bedrohungen und deren Verknüpfung mit apokalyptischen Vorstellungen auseinandersetzen. Mögliche Themenschwerpunkte umfassen politisches Risikomanagement, Krisenvorhersage und -anpassung, die Auswirkungen epistemischer Gewalt, transdisziplinäre Verknüpfungen in der Wissensproduktion sowie Vulnerabilität als Form des politischen und kollektiven Widerstands.
Antragsberechtigt sind Assistant Professors (oder Forschende in äquivalenten Positionen) mit mindestens mit fünf Jahren Erfahrung in der Postdoc-Forschung sowie Kunstschaffende und Aktivisten mit einem fundierten akademischen Hintergrund. Das Programm beginnt im Oktober 2027 und setzt voraus, dass die Fellows während des Forschungsaufenthalts in Heidelberg wohnen. Die offizielle Arbeitssprache ist Englisch.
Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen und Details zum Bewerbungsverfahren sind in diesem Dokument sowie auf der Website von CAPAS einsehbar.