Transnationale Forschung: T-AP-Ausschreibung stärkt Resilienz in Zeiten des Wandels
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Die Trans-Atlantic Platform (T-AP) hat ihre fünfte internationale Förderbekanntmachung – Preparing for Tomorrow: Societies and Strategies in Times of Transition – veröffentlicht. Ziel ist es, transnationale Projekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu unterstützen, die die gesellschaftliche Reaktionsfähigkeit auf künftige Herausforderungen stärken. In Deutschland ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die zuständige Förderorganisation. Auf brasilianischer Seite beteiligt sich die Forschungsförderstiftung des Bundesstaates São Paulo (Fapesp). Für beide Förderorganisationen gilt: Eine verbindliche Letter of Intent muss bis zum 8. Juli 2026 eingereicht werden, die Frist für die vollständigen Anträge endet am 28. Oktober.
Jedes Forschungskonsortium muss mindestens drei Projektleitende aus mindestens drei teilnehmenden T-AP-Ländern umfassen, wobei beide Seiten des Atlantiks vertreten sein müssen. Zu den Partnerländern zählen Deutschland, Brasilien, Kanada, Finnland, Frankreich, die Niederlande, Polen und Südafrika. Die Projektvorschläge können Themen wie die Ursachen und Kosten von Unsicherheit, historische und kulturelle Perspektiven auf Krisen und mögliche Zukünfte, Reaktions- und Koordinationsstrategien sowie normative Untersuchungen zur Krisenprävention und -vorsorge behandeln. Die Ausschreibung legt zudem großen Wert auf interdisziplinäre Ansätze, die Einbindung von Forschenden in frühen Karrierephasen sowie den Dialog mit der Politik und lokalen Gemeinschaften.
Für die Beantragung von DFG-Mitteln sind promovierte Forschende antragsberechtigt, die in Deutschland oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland tätig sind. Für Antragstellende über die Fapesp ist hingegen eine institutionelle Anbindung an eine Hochschule oder Forschungseinrichtung im Bundesstaat São Paulo zwingend erforderlich.
Weitere Informationen zur Ausschreibung stehen auf der Website der T-AP zur Verfügung. Die spezifischen Förderrichtlinien sind auf den Internetseiten der DFG und der Fapesp abrufbar.