SP Innovation Week: DWIH São Paulo debattiert über Startup-Ökosysteme in Brasilien und Deutschland

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Die erste Ausgabe der São Paulo Innovation Week (SPIW), die vom 13. bis 15. Mai in der Hauptstadt des Bundesstaates stattfindet, bietet ein vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo organisiertes Panel zur vergleichenden Betrachtung wissenschaftsbasierter Innovationsökosysteme in Brasilien und Deutschland. Das Panel „From Science to Startup: Ecosystem Perspectives from Brazil and Germany“ findet am 13. Mai um 18:00 Uhr statt.

Das Treffen steht allen registrierten Teilnehmenden der SPIW offen und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, Forschende, Vertreterinnen und Vertreter von Universitäten, Investoren, Industrievertretende sowie politische Entscheidungsträger, die an der Stärkung von wissenschaftsbasiertem Unternehmertum interessiert sind. Das Panel bringt brasilianische und deutsche Fachleute zusammen, um die Grundlagen der Entstehung, Entwicklung und Konsolidierung wissenschaftsbasierter Startups aus einer vergleichenden Perspektive zu erörtern. Die Diskussion wird auf Englisch stattfinden und simultan ins Portugiesische gedolmetscht. Darüber hinaus wird das DWIH São Paulo während der SPIW mit einem Stand im „Innovation Diplomacy Space“ vertreten sein.

Die SPIW findet vom 13. bis 15. Mai in der Mercado Livre Arena Pacaembu und im Centro Universitário Armando Álvares Penteado (FAAP) im Zentrum von São Paulo statt. Die Ausgabe in São Paulo folgt auf die Version in Rio de Janeiro, die sich als weltweit größte Veranstaltung für Innovation, Technologie und Unternehmertum etabliert hat.

 

Die deutschen Panelgäste sind:

Prof. Dr. Pedro José Marron (Universitätsallianz Ruhr)

Chief Information Officer und Prorektor für Transfer, Innovation und Digitalisierung an der Universität Duisburg-Essen (UDE), einer Mitgliedsinstitution der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Die Allianz ist Teil der Initiative BRYCK Startup Alliance, die als eine der „Startup Factories“ in Deutschland ausgewählt wurde.

 

Dr. Raoul Haschke (Universität Heidelberg)

Leiter der Transfer- und Innovationsagentur hei_INNOVATION der Universität Heidelberg. Haschke ist mit NXTGN verbunden, das ebenfalls als „Startup Factory“ ausgewählt wurde und zu dessen Partnern die Universität gehört.

 

Katharina Heinrich (Berlin University Alliance)

Angebunden an die Humboldt-Universität zu Berlin ist Heinrich für Lateinamerika im Konsortium Science & Startups zuständig, dem zentralen Innovationszentrum der Berlin University Alliance (BUA). Das Konsortium unterstützt den Transfer von akademischem Wissen in Startups mit nachhaltiger gesellschaftlicher Wirkung. Die Initiative UNITE der BUA ist ebenfalls eine „Startup Factory“.

 

Die bestätigten brasilianischen Referenten sind:

Bruno Vath Zarpellon (AHK São Paulo)

Bereichsleiter Geschäftsentwicklung der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer São Paulo (AHK São Paulo). Bis 2025 leitete Zarpellon die Abteilung für Innovation und Nachhaltigkeit der Institution. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Innovation und New Business.

 

Prof. Dr. Renato Lopes (Inova Unicamp)

Geschäftsführender Direktor der Innovationsagentur der Staatlichen Universität von Campinas (Inova Unicamp), die 2003 gegründet wurde, um Innovations- und Unternehmertumspotenziale der Universität zu identifizieren und zu etablieren. Lopes ist Professor an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Unicamp.

 

Prof. Dr. André Carlos Busanelli de Aquino (Innovationsdistrikt von São Paulo)

Innovationsdirektor des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Innovation (SCTI) des Bundesstaates São Paulo und Vorsitzender des Gründungsrates des Innovationsdistrikts von São Paulo (Distrito de Inovação de São Paulo). Der im Jahr 2024 gegründete Innovationsdistrikt ist ein vielversprechendes urbanes Ökosystem für Wissenschaft, Technologie und Innovation in Lateinamerika.

 

Moderation:

Anja Grecko Lorenz

Geschäftsführerin des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo. Das Netzwerk, eine Initiative des Auswärtigen Amts, ist an fünf strategischen Standorten weltweit vertreten und fungiert als Plattform für die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Innovation.