Brasilianisches Bildungsministerium ernennt neue CAPES-Präsidentin

Legenda da imagem: Victor Godoy Veiga, secretário-executivo do MEC, Cláudia Queda de Toledo, presidente da CAPES, e Juliana Gonçalves Melo, assessoria especial do Gabinete do Ministro da Educação. © Naiara Demarco - CCS/CAPES

Das brasilianische Bildungsministerium hat die Anwältin Dr. Cláudia Mansini Queda de Toledo zur neuen Präsidentin der Institution Capes (Koordinierung für Weiterbildung auf Hochschulebene) ernannt – eine Stiftung, die für die Administration von Aufbaustudiengängen in Brasilien zuständig ist.

Die Ernennung wurde am 15. April bekanntgegeben. Toledo tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Benedito Aguiar Neto an, der dieses Amt von Januar 2020 bis Mai dieses Jahres innehatte.

Cláudia de Toledo übernimmt die 23. Präsidentschaft von Capes und ist die vierte Frau, die diese Institution seit ihrer Gründung im Jahr 1951 leiten wird.

Akademische Laufbahn der neuen Präsidentin

Die neue CAPES-Präsidentin hat einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften an der Päpstlich-Katholischen Universität von São Paulo (PUC-SP) und promovierte an der Bildungs-Institution Toledo (ITE), wo sie auch ihr erstes Jurastudium absolvierte.

Cláudia de Toledo ist zudem Partnerin und Koordinatorin der Anwaltskanzlei Toledo e Mesquita Sociedade de Advogados in Bauru und São Paulo.  Die neue CAPES-Leiterin ist außerdem als Dozentin von Bachelor-, Diplom- und Post-Graduierungsstudiengängen für Rechtswissenschaften an der ITE sowie als wissenschaftliche Koordinatorin und Dekanin dieser Hochschule tätig.