Universität Tübingen und Capes unterzeichnen Kooperationspläne

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Die Universität Tübingen und die staatliche brasilianische Hochschulagentur Capes steuern auf eine umfassende und enge Zusammenarbeit bei dem Austausch von Gastwissenschaftlern und Studierenden sowie Forschung und Lehre zu. Die binationale Zusammenarbeit wurde vom Baden-Württembergischen Brasilien-Zentrum an der Universität Tübingen initiiert und vom Direktor Herr Professor Stefan Laufer maßgeblich beeinflusst.

Die Universität Tübingen und die staatliche brasilianische Hochschulagentur Capes (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior – Capes) steuern auf eine umfassende und enge Zusammenarbeit bei dem Austausch von Gastwissenschaftlern und Studierenden sowie Forschung und Lehre zu. Capes ist zwar vor allem für die Förderung von fortgeschrittenen Masterstudierenden, Doktoranden und Postdocs zuständig, aber die Agentur kümmert sich auch um die internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich. Die binationale Zusammenarbeit wurde vom Baden-Württembergischen Brasilien-Zentrum an der Universität Tübingen initiiert und von Direktor Herr Professor Stefan Laufer maßgeblich beeinflusst.

Die Universität Tübingen setzt künftig gemeinsam mit Capes Forschungsprogramme und –projekte um, und wird brasilianische Gastprofessoren an die Universität Tübingen holen. Des Weiteren plant Capes die Schaffung einer Exzellenzinitiative nach deutschem Vorbild. Dabei soll die Tübinger Universität beratend unterstützen: Tübingen zählt seit 2012 zu den deutschen Elitenuniversitäten.

Die Zusammenarbeit mit Brasilien bildet seit vielen Jahren einen Schwerpunkt an der Universität Tübingen. So betreibt die Universität seit 2000 das Baden-Württembergische Brasilien-Zentrum, das sich insbesondere um die Kooperation mit brasilianischen Hochschulen kümmert. Fallweise bildet das Zentrum auch eine Brücke für Landeseinrichtungen mit den zuständigen Industrie- und Handelskammern in beiden Ländern.

Überdies ist Dr. Fernando Mazo D’Affonseca seit kurzem Mitarbeiter des Brasilien-Zentrums. Der brasilianische Geologe, eingebürgerter Deutscher, hat in Tübingen einen hoch spezialisierten Master und im Anschluss die Promotion in angewandten Geowissenschaften mit Auszeichnung abgeschlossen. Durch seine langjährige akademische und unternehmerische Erfahrung in Deutschland und Brasilien wird Dr. D’Affonseca den Ausbau der Kooperationen zwischen den baden-württembergischen und brasilianischen, sowie lateinamerikanischen Institutionen kompetent unterstützen können.