Partnerland Brasilien: Unterstützer des DWIH São Paulo mit starker Präsenz auf der Hannover Messe
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Die Hannover Messe zählt zu den wichtigsten Terminen im Kalender der globalen Industrie- und Technologiebranche – und 2026 rückt Brasilien dabei in den Mittelpunkt. Vom 20. bis 24. April wird das südamerikanische Land als offizielles Partnerland der weltgrößten Industrietechnologiemesse auftreten, und mehrere Unterstützer des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo werden vor Ort vertreten sein.
Unter den Ausstellern finden sich namhafte deutsche Universitäten, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen: die Fraunhofer-Gesellschaft, die GIZ, die Universität Potsdam, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Technische Universität Berlin sowie die Hochschule Osnabrück (Mitglied der UAS7-Allianz). Am Stand des Munich Quantum Valley werden die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam präsent sein. Die RWTH Aachen University bringt sich mit einem Vortrag ein: Forscher Oliver Petrovic spricht über „Industrial Embodied AI“.
Auch die Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer São Paulo (AHK São Paulo) nimmt als Ausstellerin teil und organisiert eine Delegationsreise für Interessierte. Das Programm umfasst neben dem Messebesuch auch Exkursionen im Land Baden-Württemberg – einen der bedeutendsten Innovationsstandorte Deutschlands – sowie Fachbesuche und Networking-Möglichkeiten mit strategischem Mehrwert. Weitere Informationen zu dem Delegationsprogramm finden sich auf der Website der Kammer.
Die Messe selbst gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte: Automatisierung und Digitalisierung, Energie und industrielle Infrastruktur sowie Forschung und Technologietransfer. Künstliche Intelligenz zieht sich dabei als verbindendes Leitmotiv durch alle drei Bereiche. Erwartet werden mehr als 4.000 Aussteller aus Bereichen wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Energiewirtschaft – rund ein Drittel der Teilnehmer reist traditionell aus dem Ausland an.
Die Messeleitung begründete die Wahl Brasiliens als Partnerland mit der wachsenden Bedeutung des Landes in der Weltwirtschaft sowie seiner industriellen Vielfalt und seinem Reichtum an natürlichen Ressourcen. Unter dem Motto „Die Industrie der Gegenwart“ wird Brasilien seine technologische Leistungsfähigkeit einem internationalen Fachpublikum präsentieren. Zur Eröffnung werden Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet.