Deutschland fördert zehn neue „Startup-Factories“ - mit starker Beteiligung von Unterstützern des DWIH São Paulo
© Startup Factories
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat im Juli zehn herausragende Innovations- und Technologieprojekte in Deutschland mit dem Titel „Startup Factory“ ausgezeichnet. Diese Initiativen erhalten Fördermittel, um in ihren Regionen lebendige Startup-Ökosysteme zu entwickeln. Von den zehn ausgewählten Projekten sind mindestens acht mit Kooperationspartnern des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo verbunden oder von ihnen mitgetragen.
Die Auswahl erfolgte im Rahmen des EXIST-Leuchtturmwettbewerbs, der vom BMWE durchgeführt wird. EXIST ist eine Initiative des Ministeriums, die Forschende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende bei der Gründung von Start-ups mit wissenschaftlich-technologischer Ausrichtung unterstützt. Die ausgewählten Projekte entwickeln sich nun zu „Fabriken“ für Innovation und Kooperation mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Startups und Wirtschaftsakteuren – finanziert durch private und öffentliche Mittel. Ziel ist es, sie zu zentralen Akteuren in den regionalen Innovationsökosystemen zu machen – gewissermaßen zu einem „Leuchtturm“ der Innovation in ihrer Region.
Die Finanzierung erfolgt durch private Investitionen und staatliche Mittel. Für jede eingeworbene private Finanzierung bis zu einer Höhe von 10 Millionen Euro wird vom Staat ein entsprechender Betrag zur Verfügung gestellt – so verdoppelt sich das verfügbare Budget effektiv. Die Projektlaufzeit beträgt fünf Jahre.
Im Folgenden eine Übersicht der neuen Startup-Factories und der dahinterstehenden Institutionen. Die Unterstützer des DWIH São Paulo sind fett hervorgehoben:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Gründerland Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stadt Nürnberg – Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat, de:hub digital ecosystems, HUK-COBURG, Nürnberger Versicherung und weitere Partnern.
Technische Universität Darmstadt, Goethe Universität Frankfurt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Universitätsmedizin Mainz.
BRYCK Startup Alliance (Essen)
Universitätsallianz Ruhr (Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund und Universität Duisburg-Essen), RAG-Stiftung, Initiativkreis Ruhr und BRYCK.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Universität Heidelberg, Universität Stuttgart, Universität Ulm, Hochschule der Medien, NXTGN GmbH mit den privatwirtschaftlichen Anchor Partnern, IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence), Campus Founders und Mätch VC.
Gateway Factory (Colônia, Düsseldorf und Aachen)
Universität zu Köln, RWTH Aachen University, Gateway Hochschulen Köln, RWTH Innovation und Start2 Group.
Max-Planck für multidisziplinäre Naturwissenschaften, Fraunhofer für Translationale Medizin und Pharmakologie, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Universität Göttingen, Medizinischen Hochschule Hannover, Tierärztlichen Hochschule Hannover, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Institut für Nanophotonik, Privaten Hochschule Göttingen, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Technischen Universität Braunschweig.
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Potsdam – Potsdam Transfer, Fraunhofer FOKUS, Fraunhofer IZM, Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, ATB Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei und weitere Partnern.
BOOST Startup Ecosystem (Dresden)
TU Dresden, Universität Leipzig, HHL Leipzig, Saxeed – Gründungsnetzwerk Südwestsachsen, TU Chemnitz, Hochschule Mittweida, Startup Hub Teleskopeffekt, TU Bergakademie Freiberg, SpinLab Accelerator, Madsack Mediengruppe und weitere Partnern.
Universität des Saarlandes, Triathlon, htw Saar – Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, FITT gGmbH, DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, WHU – Otto Beisheim School of Management und Hochschule Trier mit Umwelt-Campus Birkenfeld.
Uni Hamburg, TU Hamburg (TUHH), DESY, Michael Otto Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Behörde für Wirtschaft und Innovation, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und Future Founder.