Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 95 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.

Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.000 Personen, darunter 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro.

Die Leibniz-Gemeinschaft betreibt kooperative Wissenschaft. Mit ihrer einzigartigen Vielfalt an Disziplinen ist sie bestens aufgestellt, um komplexe Fragen von gesellschaftlicher Relevanz zu beantworten. Dazu arbeiten die Institute der Leibniz-Gemeinschaft eng zusammen, beispielsweise in Forschungsverbünden zu den Themen „“Biodiversität“, Nachhaltige Lebensmittelproduktion und Ernährung“, „Bildungspotentiale“, „Nanosicherheit“ oder der Verbreitung von Infektionskrankheiten. In WisssenschaftsCampi sind Leibniz-Institute eng mit Universitäten und weiteren Partnern verbunden, beispielsweise in der Forschung zu Pflanzenbasierter Bioökonomie.

In diesen und weiteren Bereichen ist die Leibniz-Gemeinschaft eng mit brasilianischen Partnern verbunden und an einer weiteren Vertiefung der Kooperation interessiert.

Kontakt

Miguel Haubrich Seco

Referent für Internationales