Berlin University Alliance und FAPESP schreiben Fördermittel für Kooperationen mit São Paulo aus

© Sabine Freiberger/Unsplash

Die Berlin University Alliance (BUA) – der Verbund aus Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und der Charité – hat gemeinsam mit der brasilianischen Förderagentur des Staates São Paulo FAPESP eine neue Ausschreibung gestartet. Ziel der Initiative ist die Förderung internationaler Forschungskooperationen durch Seed-Funding sowie bilaterale Workshops. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben bis zum 15. März 2026 Zeit, ihre Anträge einzureichen.

Die Ausschreibung ist themenoffen und richtet sich an Forschende aller Fachrichtungen der beteiligten Einrichtungen. Eine zentrale Voraussetzung für die Antragstellung ist die Bildung von kooperativen Teams: Jeder Antrag muss mindestens zwei Hauptantragstellende aus unterschiedlichen BUA-Einrichtungen sowie einen Forschungspartner aus einer Hochschule oder Forschungseinrichtung im Bundesstaat São Paulo umfassen. Ziel dieser Struktur ist es, neue Partnerschaften aufzubauen und langfristige Kooperationen vorzubereiten.

Im Rahmen des „Seed Funding“ können gemeinsame Forschungsprojekte über eine Laufzeit von 24 Monaten mit insgesamt bis zu € 20.000 gefördert werden. Dabei übernehmen die BUA und die FAPESP jeweils bis zu € 10.000 für die Forschenden in ihrer jeweiligen Region. Für die Durchführung bilateraler Workshops stehen Fördermittel von bis zu € 40.000 pro Projekt zur Verfügung, wobei die BUA bis zu € 20.000 trägt und die FAPESP die entsprechende Summe für die Partner in São Paulo finanziert.

Der geplante Projektstart ist der 1. Juni. Um Interessierte bei der Antragstellung zu unterstützen und offene Fragen zu klären, bietet die BUA am 26. Januar eine Online-Informationsveranstaltung an. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung sind auf der Webseite der Berlin University Alliance abrufbar.