IraSME-Netzwerk: Neue Förderrunde für grenzüberschreitende Innovationsprojekte gestartet
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Das internationale Netzwerk IraSME hat seine 37. Ausschreibung für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E) eröffnet. Interessierte Konsortien können ihre Anträge bis zum 25. März 2026 einreichen.
Für deutsche Antragsteller erfolgt die Förderung im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Ziel der Initiative ist es, Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu unterstützen. Gefördert wird die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Marktpotenzial. Die Ausschreibung ist technologie- und branchenoffen.
Neben Deutschland beteiligen sich an dieser 37. Runde auch die Tschechische Republik, Luxemburg, die Türkei sowie die belgischen Regionen Wallonien und Flandern.
Ein wichtiger Partner außerhalb Europas ist Brasilien. Dort wird das Programm von der Brasilianischen Agentur für industrielle Forschung und Innovation (EMBRAPII) koordiniert. Auf brasilianischer Seite sind Unternehmen jeder Größe teilnahmeberechtigt, sofern sie gemeinsam mit einer EMBRAPII-Einheit an Lösungen für industrielle Anforderungen arbeiten. Das Finanzierungsmodell sieht vor, dass die EMBRAPII bis zu einem Drittel der Projektkosten übernimmt, während der Industriepartner ein weiteres Drittel trägt.
Die Koordination des Netzwerks auf deutscher Seite liegt bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” e.V. (AiF). Ansprechpartner für detaillierte Rückfragen ist Felix Rotter. Weitere Informationen zu den Förderkriterien und zur Antragstellung finden Sie auf der Webseite von IraSME.