DFG und brasilianischer Partner CNPq fördern Forschung in Agrar-, Forst- und Veterinärwissenschaften
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und ihr brasilianisches Pendant, der Nationale Rat für wissenschaftliche und technologische Entwicklung (CNPq), intensivieren die wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Länder mit einer neuen gemeinsamen Ausschreibung. Bis zum 15. Dezember 2025 können binationale Forscherteams Projektvorschläge in den Bereichen Agrarwissenschaften, Forstwissenschaften und Veterinärmedizin einreichen. Die geförderten Projekte sollen eine Laufzeit von 36 Monaten haben, mit einem geplanten Beginn im Dezember 2026 oder Januar 2027.
Antragsberechtigt auf deutscher Seite sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion, die an einer Universität oder einer anderen gemeinnützigen Forschungseinrichtung in Deutschland tätig sind. Auch Forschende an deutschen Einrichtungen im Ausland können sich bewerben. Für Angehörige der großen außeruniversitären Forschungsorganisationen (u.a. Max-Planck, Fraunhofer, Helmholtz und Leibniz) gelten besondere Kooperationspflichten. Die Integration von geistes- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen ist ebenfalls möglich, sofern ein klarer Bezug zu den Kernthemen der Ausschreibung besteht.
Die Anträge müssen koordiniert und parallel bei beiden Organisationen eingereicht werden – der deutsche Teil bei der DFG, der brasilianische beim CNPq. Für jedes Projekt muss ein deutscher und ein brasilianischer Koordinator benannt werden.
Die Initiative zielt darauf ab, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Brasilien im Rahmen gemeinsamer, innovativer Forschungsprojekte zusammenzubringen. Insgesamt sollen bis zu zehn Kooperationsprojekte finanziert werden. Die Finanzierung der deutschen Partner erfolgt durch die DFG nach deren etablierten Richtlinien und Verfahren.
Weitere Informationen sowie die detaillierten Ausschreibungsunterlagen sind auf den Webseiten der DFG und des CNPq verfügbar.