Deutschland führt die Liste der Gastländer in der Mobilitätsausschreibung ERC-Confap-2025 an

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Der Nationalrat der staatlichen Forschungsförderagenturen (CONFAP) hat Anfang März die ersten Ergebnisse der Ausschreibung ERC-Confap-2025 bekannt gegeben. In Partnerschaft mit dem Europäischen Forschungsrat (ERC) unterstützt die Initiative die Mobilität von in Brasilien ansässigen promovierten Forschenden, die sich Forschungsteams in Europa anschließen möchten. Deutschland ist das Land mit den meisten nominierten Projekten – vier der insgesamt 19 zugelassenen Anträge entfallen auf deutsche Standorte.

Die vier Projekte sind:

  • Deciphering and Exploiting Ferroptosis Regulatory Mechanism in Cancer (DeciFERR) an der Universität Würzburg. Hier wird die Forscherin Alexandra Acco von der Bundesuniversität von Paraná (UFPR) tätig sein, mit Finanzierung der Förderagentur des Bundestaates Paraná Araucária.
  • A Mechanism Based Approach to the Prevention of Chronic Pain and its Comorbid Mental Disorders (MECHPAIN) am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Das Projekt empfängt Matias Noll vom Goiano-Bundesinstitut, finanziert durch die Forschungsförderagentur des Bundesstaates Goiás (FAPEG).
  • Gut Microbiota Drug Biotransformation as a Tool to Unravel the Mechanisms of Metabolic Microbiota-Host Interaction (GutTransForm) am European Molecular Biology Laboratory (EMBL). Gastgeberin für Marciane Magnani von der Bundesuniversität von Paraíba (UFPB), mit Finanzierung der Forschungsförderagentur des Bundesstaates Paraíba (FAPESQ).
  • Beyond Property: Law and Land in the Iberian World (1510-1850) (IberLAND) an der Leibniz Universität Hannover. Das Projekt empfängt André Augusto da Fonseca von der Staatsuniversität von Roraima (UERR), finanziert durch die Forschungsförderagentur des Bundesstaates Roraima (FAPERR).

Neben Deutschland wurden Projekte in den Niederlanden, Spanien, Schweden, Frankreich, Österreich, Dänemark, Schottland, Finnland, Irland, Italien und Portugal ausgewählt. Die vollständige Liste ist auf der Website von CONFAP abrufbar.

Nach Angaben der Institution stehen die Ergebnisse der Forschungsförderagenturen aus Rio Grande do Sul (FAPERGS) und São Paulo (FAPESP) noch aus. Insgesamt wurden 37 Anträge eingereicht.

Die staatlichen Forschungsförderagenturen übernehmen die Reisekosten der Forschenden nach Europa sowie gegebenenfalls weitere Unterstützungsleistungen. Die aufnehmenden Projekte in Europa können zusätzliche Kosten und Ausgaben decken, die im Zusammenhang mit der Projektdurchführung durch die jeweilige Projektleitung vor Ort entstehen.