DFG und CAPES: Laufende Ausschreibung für deutsch-brasilianische Projekte in Recht und Produktionstechnik

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die brasilianische Förderagentur CAPES haben zwei Ausschreibungen für binationale Projekte in zwei Bereichen geöffnet: Produktionstechnik und Fertigungstechnologie sowie Rechtswissenschaften. Es werden bis zu zehn Vorschläge ausgewählt (fünf pro Feld); die Anträge müssen bis zum 15. April eingereicht werden. Der Koordinator der deutschen Seite muss seinen Antrag bei der DFG einreichen, der brasilianische bei der CAPES. Bewerbungen, die nur in einem der beiden Länder eingehen, werden abgelehnt.

Die Zusammenarbeit muss regelmäßige Projekttreffen, den Austausch von Personal (Forschende und Doktoranden) sowie weitere Aktivitäten umfassen. Die Ausschreibungen finden im Rahmen des „Collaborative Research Initiative Programme“ (PIPC) von CAPES und DFG statt. Die Förderdauer beträgt bis zu vier Jahre.

In der Produktionstechnik und Fertigungstechnologie sollen sich die Projekte auf Produktionssysteme und Fertigungsverfahren konzentrieren und die Anwendung fortgeschrittener Konzepte, Methoden und Technologien, Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen sowie Optimierung und Simulation berücksichtigen. Im Bereich Rechtswissenschaften liegt der Fokus auf Forschung zu Technologie und Recht, digitalem Recht, Künstlicher Intelligenz und Recht, Datenschutz, Demokratie, Verbraucherschutz, Strafrecht sowie Umweltrecht – aber auch andere Felder können ergänzt werden.

Vollständige Informationen, wie Anmeldeverfahren und Voraussetzungen, finden Sie auf der Webseite der DFG: Produktionstechnik und Fertigungstechnologie / Recht.