Zahl der Max-Planck-Forschungsgruppen in Lateinamerika steigt auf über 40

© Axel Griesch

Max-Planck-Forschungsgruppen in Lateinamerika sind ein neuartiges Kooperationsinstrument. Durch ihre enge Assoziierung mit einem Max-Planck-Institut in Deutschland tragen sie nicht nur allgemein zum Fortschritt in der Forschung bei, sondern sie stärken auch die wissenschaftliche Entwicklung im jeweiligen Land durch die Repatriierung von hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlern. Zahl der Max-Planck-Forschungsgruppen in Lateinamerika steigt auf über 40.

Ein wichtiges Instrument der wissenschaftlichen Kooperation von Max-Planck-Instituten mit Lateinamerika sind Forschungsgruppen vor Ort, seien es Partnergruppen, Tandemgruppen oder unabhängige Gruppen. Diese Gruppen arbeiten in Universitäten und Forschungsinstituten in Lateinamerika und werden durch herausragende Nachwuchswissenschaftler geleitet, von denen viele zuvor als Postdocs an einem Max-Planck-Institut geforscht und sich danach entschlossen haben, in ihr Heimatland zurückzukehren.

Allein im ersten Halbjahr 2019 sind insgesamt sieben neue Max-Planck-Forschungsgruppen dazu gekommen: zwei unabhängige Gruppen in Uruguay sowie 5 Partnergruppen – zwei in Argentinien und je eine in Chile, Kolumbien und Panama.

 

Auf diese Weise hat sich die Gesamtzahl der unabhängigen/Tandem-Gruppen in Lateinamerika auf 29 und die der Partnergruppen auf 19 erhöht.

*Geografische Verteilung von Forschungsgruppen, Forschungsinfrastrukturen und Partnereinrichtungen in Lateinamerika

Partnergruppen werden von Nachwuchswissenschaftlern geleitet, die zuvor als Postdoc an einem Max-Planck-Institut geforscht und sich erfolgreich um eine Förderung durch die Max-Planck-Gesellschaft beworben haben. Die Leiter von Tandem- und unabhängigen Forschungsgruppen werden über internationale Ausschreibungen identifiziert, die von den jeweiligen Ländern oder Institutionen gemeinsam mit Max-Planck-Instituten veröffentlicht werden. Derzeit gibt es etwa 640 lateinamerikanische Gast- und Nachwuchswissenschaftler an den 84 Max-Planck-Instituten.

*Entwicklung der Anzahl von lateinamerikanischen Nachwuchswissenschaftlern in Max-Planck-Instituten