ONLINE-DIALOGE DES LMU-LATEINAMERIKA-NETZWERKS: "Cultures of knowledge and evidence”

© DWIH Sao Paulo

Am 9. Dezember, um 15 Uhr, diskutieren in der letzten Ausgabe des Jahres 2021 der Veranstaltungsreihe Online Dialoge zwei Wissenschaftler aus Südamerika zu dem Thema „Cultures of knowledge and evidence: How has the COVID-19 pandemic impacted the roles of knowledge, experts and evidence?”.

Die Veranstaltungsreihe findet unter dem Motto „Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Wissenschaft“ statt und wird vom LMU-Lateinamerika-Netzwerk ab Oktober 2021 organisiert. Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Forschungsbereichen tauschen sich an vier Nachmittagen zu Themen wie Gesundheit, Umwelt, Gesellschaftsdynamik und Wissenschaftskultur aus.

Sebastián Ureta der Universidad Alberto Hurtado, Santiago de Chile, Chile, erklärt, warum er in der Covid-19-Krise eher einen Neuanfang oder ein Schwanengesang sieht. Während am Anfang der Pandemie Wissenschaftler und die Wissenschaft eine herausragende Rolle in der Gesellschaft einnahmen, kamen nach und nach Frust und Zurückweisung gegenüber den wissenschaftlich basierten Maßnahmen auf. Diese Ablehnung der Wissenschaft kann in Südamerika bereits seit langem in anderen Bereiche wie beispielweise dem Klimawandel beobachtet werden.

Ricardo Biondi des Instituts für Biomedizinische Forschung in Buenos Aires, Argentinien, Partner-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (IBioBA-CONICET-MPSP), gibt Einblicke in die lange Geschichte der Wissenschaft in Argentinien, die Nobelpreise für Biomedizin beinhaltet, und gibt eine persönliche Stellungnahme zur Covid-19-Forschung in Argentinien.

Die Anmeldung erfolgt über folgenden Link:

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Hier das komplette Programm der Veranstaltungsreihe:

  • 28. Oktober, ab 14:30 Uhr: „Environment and indigenous communities in Latin America – lessons learned“. 
  • 10. November, ab 19 Uhr: „COVID-19 pandemic: Implications for health care, medical research and teaching in Latin America and at LMU“.
  • 23. November, ab 19 Uhr: „COVID – gender – care – social inequality in Latin America and Europe“. 
  • 9. Dezember, ab 15 Uhr: „Cultures of knowledge and evidence: How has the COVID-19 pandemic impacted the roles of knowledge, experts and evidence?“. 

Informationen zur Veranstaltung

9. Dezember 2021, 15:00 bis 16:30 Uhr

Online
Veranstalter: LMU-Lateinamerika-Netzwerk