Science Communication in Transition: Strategies, Responsibilities and Emerging Challenges in Germany and Brazil

Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo veranstaltet am 26. und 27. Oktober die Konferenz „Science Communication in Transition: Strategies, Responsibilities and Emerging Challenges in Germany and Brazil“. Das Treffen im Goethe-Institut São Paulo bringt Forschende sowie Fachleute aus Wissenschaftskommunikation, Journalismus und dem akademischen Umfeld zusammen. 

Wissenschaftskommunikation bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt der Arbeit des DWIH São Paulo, eingebettet in das Jahresthema „Science for Society“. Ausgangspunkt der Veranstaltung ist der tiefgreifende Wandel der Wissenschaftsvermittlung, angetrieben durch digitale Plattformen, Künstliche Intelligenz, gesellschaftliche Polarisierung und Desinformation. Dieses Szenario stellt neue Anforderungen an Forschende und wissenschaftliche Einrichtungen sowie an den Wissensaustausch und den Dialog mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen. 

Ziel der Konferenz ist es, in Panels und interaktiven Formaten die Strukturen, Funktionen und Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation in Brasilien und Deutschland zu vergleichen, den gegenseitigen Austausch zu fördern und neue Impulse für Dialog, gesellschaftliche Teilhabe und öffentliches Vertrauen zu setzen. Die Debatten finden auf Portugiesisch, Englisch und Deutsch statt. 

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Die Referierenden im Überblick:

Dr. Benedikt Fecher

Wissenschaftsforscher und seit April 2023 Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog (WiD). Von 2017 bis 2023 leitete er das Forschungsprogramm „Wissen & Gesellschaft“ am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) in Berlin. Seine Forschung konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft, mit besonderem Schwerpunkt auf Open Science, Wissenschaftskommunikation und Forschungsevaluation.

Fecher studierte Kommunikationswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften in Erfurt, Ottawa und Aalborg und promovierte 2017 an der Universität der Künste Berlin mit einer Arbeit zur Bereitstellung und Nachnutzung von Forschungsdaten. Darüber hinaus war er als Wissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte tätig. Er ist Mitglied der Initiative #FactoryWisskomm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und war an Projekten und Initiativen zur Entwicklung neuer Formate der Wissenschaftskommunikation beteiligt, darunter der international rezipierte Blog Elephant in the Lab und die Impact School für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Bruno de Pierro

Journalist mit Spezialisierung auf Wissenschafts- und Umweltjournalismus, mit einem Masterabschluss in Wissenschaftlicher und Kultureller Kommunikation am Labjor/Unicamp und Doktorand im Bereich Umweltwissenschaften an der Universität São Paulo (USP). Er war als stellvertretender Redakteur für Wissenschaftspolitik bei der Zeitschrift Pesquisa FAPESP tätig und arbeitet im Bereich Wissenschaftskommunikation und -vermittlung, mit Erfahrung in Themen wie Wissenschaftspolitik, Umweltpolitik, Wissenschaftskommunikation und Umweltgovernance. Derzeit ist er Kommunikationsexperte am Hospital Israelita Albert Einstein und Chefredakteur von Science Arena. Darüber hinaus war Bruno als Mentor im Mentoring-Programm des Brasilianischen Netzwerks für Wissenschaftsjournalisten und Wissenschaftskommunikatoren (RedeComCiência) tätig und engagierte sich dort für die Ausbildung junger Journalistinnen und Journalisten in der Wissenschaftsberichterstattung.

Daniel Dieb

Journalist mit Schwerpunkt auf Wissenschafts-, Gesundheits- und Technologiejournalismus. Er war unter anderem für Folha de S.Paulo tätig, wo er drei Jahre lang die Newsletter FolhaMed produzierte, sowie als Reporter für UOL. Bei der FAPESP forschte er zur Wissenschaftskommunikation und zu offenen Bildungsformaten. Von 2020 bis 2025 leitete und moderierte er beim International Center for Journalists Trainings für mehr als 600 Journalistinnen und Journalisten in Brasilien, unter anderem zu beruflicher Weiterentwicklung, künstlicher Intelligenz, Mediengeschäftsmodellen und journalistischer Berichterstattung. Darüber hinaus war er an Bildungsprojekten im Journalismus beteiligt und arbeitet heute mit der Agência Bori im Bereich Wissenschaftskommunikation sowie an Trainingsprogrammen zu künstlicher Intelligenz für journalistische Medienunternehmen.

Prof. Dr. Jeanne Rubner

Vizepräsidentin für Globale Kommunikation und Public Engagement an der Technischen Universität München (TUM). Die Wissenschaftsjournalistin begann ihre Karriere bei der Süddeutschen Zeitung, wo sie zuletzt als leitende Redakteurin für Außenpolitik tätig war. Ab 2012 leitete sie die Redaktion „Wissen und Bildung aktuell“ beim Bayerischen Rundfunk. Sie ist Physikerin und promovierte am Physik-Department der TUM im Bereich Künstliche Intelligenz. Seit 2017 ist sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Politik tätig. Sie ist Autorin mehrerer Bücher über Hirnforschung, Energiepolitik und Bildung und wurde mit dem Universitas-Preis für Wissenschaftsjournalismus der Hanns-Martin-Schleyer-Stiftung sowie mit der Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.

Karina Toledo

Journalistin und Absolventin der Geschichtswissenschaften an der Universidade de São Paulo (USP) mit Erfahrung in der redaktionellen Arbeit und im Nachrichtenjournalismus, insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Gesundheit, kindliche Entwicklung, Umwelt und Bildung. Sie war als Reporterin bei der Tageszeitung *O Estado de S. Paulo* tätig und arbeitet seit 2012 bei der Agência FAPESP, zunächst als Reporterin und heute als Redakteurin. Im Laufe ihrer Karriere sammelte sie zudem umfangreiche Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Veranstaltungen sowie in der Produktion und Redaktion von Beiträgen zu Wissenschaft und Forschung.

Prof. Dr. Juri Castelfranchi

Professor am Fachbereich Soziologie der Fakultät für Philosophie und Humanwissenschaften (FAFICH) und Direktor für Wissenschaftskommunikation und -vermittlung an der Bundesuniversität von Minas Gerais (UFMG). Inhaber eines Forschungsstipendiums der Produktivitätsstufe 2. Er promovierte in Soziologie an der Staatlichen Universität Campinas (UNICAMP).

Derzeit koordiniert er das interdisziplinäre Observatorium InCiTe (Innovation, Bürgerschaft, Technowissenschaften) und ist Mitglied des Lenkungsausschusses des Nationalen Instituts für Wissenschaft, Technologie und Innovation (INCT) für die öffentliche Kommunikation von Wissenschaft und Technologie (INCT-CPCT). Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen STS (Science and Technology Studies), Soziologie der Wissenschaft und Technologie, öffentliche Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftsvermittlung, Wissenschafts- und Umweltjournalismus, öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft und Technologie, gesellschaftliche Kontroversen über Wissenschaft und Technologie sowie gesellschaftliche Aneignung und Teilhabe an Wissenschaft, Technologie und Innovation.

Luiza Caires

Journalistin und Masterabsolventin im Bereich Kommunikationswissenschaften an der Universidade de São Paulo (USP). Dort ist sie als Wissenschaftsredakteurin des Jornal da USP und für die Social-Media-Kanäle @CienciaUSP tätig. In den Jahren 2020 und 2021 machte sie sich insbesondere durch ihre Berichterstattung und Kommunikation über die COVID-19-Pandemie einen Namen und wurde in einer Studie des IBPAD als eine der einflussreichsten Twitter-Stimmen zu diesem Thema eingestuft. Sie war Redakteurin des Wissenschafts-Newsletters Polígono des Núcleo Jornalismo, unterstützt vom Instituto Serrapilheira, und Mentorin des Programms Infovacina Trainee der Agência Bori und des Instituto Sabin Vaccine. Von 2022 bis 2025 gehörte sie jährlich zu den Preisträgerinnen des Prêmio Einstein +Admirados da Imprensa de Saúde e Ciência und erreichte 2024 den ersten Platz in ihrer Kategorie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftsjournalismus und öffentliche Wissenschaftskommunikation.

Dr. Mariana Rodrigues Pezzo

Journalistin sowie Doktorin und Masterin der Erziehungswissenschaften an der UFSCar. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kommunikation, insbesondere Wissenschaftskommunikation, und Bildung, mit einem Schwerpunkt auf dem naturwissenschaftlichen Unterricht. Seit 2001 ist sie an der UFSCar tätig und gehört zu den Gründerinnen des Offenen Interaktiven Labors zur Wissensvermittlung (LAbI), dessen geschäftsführende Koordinatorin sie seit 2006 ist. In ihrer Arbeit widmet sie sich insbesondere der Wissenschaftskommunikation und der Entwicklung von Strategien und Formaten zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Öffentlichkeit.

Prof. Dr. Markus Lehmkuhl

Wissenschaftsjournalist und Forscher mit Spezialisierung auf Wissenschaftsjournalismus, Risikokommunikation und Wissenschaftskommunikation. Er studierte Biologie und Journalistik an der Universität Dortmund und promovierte 2005 in Philosophie mit einer Arbeit über die Wahrnehmung und Kommunikation von Risiken während der BSE-Krise. Zwischen 2000 und 2015 war er als Wissenschaftler im Bereich Wissenschaftsjournalismus an der Freien Universität Berlin tätig und forschte zudem am Institut für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums Jülich im Bereich der Ethik in den Neurowissenschaften. Im Laufe seiner Karriere war er an der Koordination europäischer Forschungsprojekte zur Wissenschaftskommunikation und zur Wahrnehmung von Lebensmittelrisiken beteiligt und lehrte an Universitäten in Deutschland und im Ausland. Er ist Mitherausgeber eines Standardwerks über Wissenschaftsjournalismus und seit 2007 Chefredakteur des Online-Magazins meta.

Prof. Dr. Mirco Solé

Biologe und Professor an der Universidade Estadual de Santa Cruz (UESC), wo er am Fachbereich Biowissenschaften sowie in den Graduiertenprogrammen Zoologie und Ökologie und Biodiversitätsschutz tätig ist. Er studierte Biologie an der Universität Tübingen, wo er auch promovierte, und absolvierte anschließend einen Forschungsaufenthalt am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn im Rahmen des CAPES/Alexander-von-Humboldt-Programms. Er ist Botschafter der Alexander von Humboldt-Stiftung und in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien und Förderinstitutionen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Ökologie und Zoologie, insbesondere Herpetologie und Tierverhalten, mit Fokus auf Ökologie, dem Schutz bedrohter Arten, ökologischer Nischenmodellierung, Ökophysiologie und Ökotoxikologie.

Meghie Rodrigues

Wissenschaftsjournalistin und Doktorandin am Department für Wissenschafts- und Technologiepolitik (DPCT) des Instituts für Geowissenschaften der Staatlichen Universität Campinas (IG-Unicamp). Sie hat Journalismus an der UNI-BH studiert und einen Masterabschluss in Wissenschaftskommunikation an der Unicamp erworben. Sie berichtet über Wissenschaft und Umwelt für brasilianische und internationale Medien wie Nature, Scientific American, Eos und Science News. Als Mitarbeiterin der Forschungsgruppe „Astronomy & Society“ an der Universität Leiden in den Niederlanden ist sie als leitende Wissenschaftsautorin für das Portal Space Scoop tätig. Von 2021 bis 2023 war sie Vizepräsidentin des Brasilianischen Netzwerks für Wissenschaftsjournalisten und Wissenschaftskommunikatoren (RedeComCiência) und gehörte zu dessen Gründungsteam; von 2019 bis 2021 war sie dort als Direktorin für Nationale Integration tätig. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Themen wie Astronomie, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Umwelt und Wissenschaftspolitik sowie auf die Zusammenhänge zwischen Wissenschaft, Geschlecht, sozialer und menschlicher Entwicklung, Kommunikation, Desinformation und der öffentlichen Wahrnehmung von Wissenschaft.

Prof. Dr. Monika Taddicken

Universitätsprofessorin und Direktorin des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissenschafts- und digitalen Kommunikation, insbesondere in der Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft in digitalen Umgebungen. Ihre Forschung konzentriert sich auf das Vertrauen in die Wissenschaft, die Rolle von Meinungsführerschaft sowie die Auswirkungen neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz auf die Wissenschaftskommunikation.

Sie arbeitet hauptsächlich mit standardisierten Bevölkerungsumfragen und Inhaltsanalysen journalistischer Medien und sozialer Netzwerke. Ergänzend nutzt sie qualitative Ansätze wie rekonstruierende Interviews sowie innovative Methoden wie Real-Time-Response-Messungen.

Paulo Almeida

Bachelor und Master in Psychologie an der Universidade de São Paulo (USP). Doktorand im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre an der Faculdade de Economia, Administração e Contabilidade (FEA) der USP. Außerdem Bachelor in Rechtswissenschaften an der Faculdade de Direito de Franca. Er absolvierte eine Weiterbildung im Projektmanagement bei der Fundação Vanzolini. Berufliche Erfahrung in der Steuerberatung bei PricewaterhouseCoopers (PwC) sowie im Forschungsmanagement im Rektorat und am Instituto de Estudos Avançados (IEA) der USP. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer des Instituto Questão de Ciência (IQC) sowie leitender Forscher am Observatório de Políticas Científicas.

Prof. Dr. Sarita Albagli

Sozialwissenschaftlerin, Master in Produktionsingenieurwesen mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Technologiepolitik und promovierte Geografin, jeweils an der Universidade Federal do Rio de Janeiro (UFRJ). Sie absolvierte ein Senior-Postdoktorat am Department of Media and Communications der London School of Economics and Political Science (LSE). Sie ist Forscherin am Instituto Brasileiro de Informação em Ciência e Tecnologia (IBICT) und Professorin im dortigen Graduiertenprogramm in Informationswissenschaft. Zudem koordiniert sie das Laboratório Interdisciplinar sobre Informação e Conhecimento (Liinc). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Open Science und kollaborative Wissenschaft, Citizen Science, soziale Innovation, Information, Wissen und Macht sowie nachhaltige und lokale Entwicklung.

Programm

Monday, 26 October 2026

09:30–09:45 | Welcome and Introduction

09:45–10:45 | Keynotes — How Does Science Reach Society? Germany and Brazil in Comparison
How does science enter the public sphere in Germany and Brazil – who communicates, through which channels, for which audiences, and under what institutional conditions?
Benedikt Fecher · Wissenschaft im Dialog (WiD / Science in Dialogue)
Sarita Albagli · Brazilian Institute of Information in Science and Technology (IBICT)

10:45–11:15 | Coffee Break

11:15–12:30 | Panel 1 — Must Researchers Communicate? Researchers and Universities Between Public Engagement and Responsibility
What can we realistically expect from researchers – and what conditions must universities create so that good science communication does not depend solely on individual commitment?
Jeanne Rubner · Technical University of Munich (TUM)
Luiza Caires · University of São Paulo (USP)
Mariana Pezzo · Federal University of São Carlos (UFSCar)
Mirco Solé · State University of Santa Cruz (UESC)

12:30–13:30 | Lunch Break

13:30–14:30 | Panel 2 — From Research Findings to Public Debate: Who Decides What Gets Seen?
How does scientific knowledge become publicly relevant – and who decides what becomes visible, understandable and credible?
Markus Lehmkuhl · Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Meghie Rodrigues · Department of Science and Technology Policy, University of Campinas (Unicamp)
Daniel Dieb · Agência Bori

14:30–15:15 | Workshop I — Science Meets Society: How Would We Communicate?
Mixed groups work on four fictional cases: health and uncertain evidence; environmental research, local communities and local knowledge; AI between benefits and social risks; and research entering political controversy.

15:15–15:45 | Coffee Break

15:45–17:00 | Panel 3 — When Facts Are Contested: Who Can We Trust?
What makes scientific knowledge credible when political interests, social identities, platform dynamics and AI shape how science is perceived in public?
Monika Taddicken · TU Braunschweig
Juri Castelfranchi · Federal University of Minas Gerais (UFMG)
Paulo Almeida · Instituto Questão de Ciência

17:00–17:45 | Fishbowl — Should Science Take a Stand?
Where does communicating scientific evidence end – and where does social or political positioning begin?

17:45–18:00 | Key Takeaways from Day 1

From 18:30 | Networking Dinner
Venue tbc


Tuesday, 27 October 2026

09:00–10:15 | Panel 4 — What Works? Quality and Impact in Science Communication
How can the success of science communication be assessed beyond reach, clicks and visibility – and what structural conditions are needed for high-quality science communication?
Karina Toledo · Agência FAPESP – Research News Agency of FAPESP
Bruno de Pierro · Rede Brasileira de Jornalistas e Comunicadores de Ciência (RedeComCiência)

10:15–10:30 | Coffee Break

10:30–12:00 | Workshop II — Four Practice Labs
Four parallel working groups explore key areas of practice and develop concrete outputs.

  • Lab 1 — Science Communication Is Not a One-Person Job
    Structures, roles, training, resources, recognition and protection, including funding organisations.
    Output: recommendations for institutional support.
  • Lab 2 — Beyond the Usual Suspects
    Reaching and involving different publics: access barriers, dialogue, citizen science, co-creation and local knowledge.
    Output: criteria for inclusive and participatory communication.
  • Lab 3 — When Science Becomes Controversial
    Uncertainty, disinformation, political appropriation, attacks, crisis communication and AI-manipulated content.
    Output: a decision framework for difficult situations.
  • Lab 4 — From Idea to Impact
    Goals, target groups, formats, indicators, reach versus impact and evaluation.
    Output: a concise planning and evaluation checklist.

12:00–12:30 | Closing Plenary — From Discussion to Action

12:30–12:45 | Closing Remarks

12:45–13:45 | Light Lunch and Networking

Informationen zur Veranstaltung

26. Oktober 2026, 00:00 Uhr bis 27. Oktober 2026, 00:00 Uhr

Rua Lisboa, 974, São Paulo, São Paulo, 05413-001 | Goethe-Institut São Paulo
Veranstalter: DWIH São Paulo