Breakthroughs of the Year 2021 sucht Kandidat*nnen in 9 Kategorien

© Falling Walls Foundation

Der weltweite Aufruf zur Nominierung für die Preisträger von Breakthroughs of the Year 2021 ist erfolgt. Universitäten, Unternehmen, Forschungs- und Innovationsinstitutionen sowie Einzelpersonen können bis zum 15. Juni über die Website der Falling Walls Foundation Kandidat*innen in neun von insgesamt zehn Wettbewerbskategorien nominieren oder sich selbst bewerben.

Der Wettbewerb folgt dem Format des im vergangenen Jahr zum ersten Mal veranstalteten Breakthroughs of the Year, wobei allerdings einige der Kategorien umbenannt wurden. Die insgesamt 10 Kategorien sind: Life Sciences (Biowissenschaften), Physical Sciences (Physikwissenschaften), Engineering and Technology (Ingenieurwissenschaften und Technologie), Social Sciences and Humanities (Sozial- und Geisteswissenschaften), Art and Science (Kunst und Wissenschaft), Future Learning (Bildung der Zukunft), Science and Innovation Management (Wissenschafts- und Innovationsmanagement), Science Start-Ups (wissenschaftsbasierte Startups), Science Engagement (Wissenschaftskommunikation) und Emerging Talents (Aufstrebende Talente).

Die letztgenannte Kategorie ist die einzige, für die Teilnehmer nicht nominiert, sondern vom internationalen Falling Walls Lab-Wettbewerb in einer Vorausscheidung ausgewählt werden, wobei die brasilianische Qualifikationsrunde am 9. September vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in São Paulo veranstaltet wird (Weitere Informationen in Kürze).

Wenn eine Nominierung von der Wettbewerbskommission ausgewählt wird, gehört sie schon zu den von der Falling Walls Foundation ernannten Finalisten. Eine renommierte Jury wählt in einem weiteren Schritt zehn „Gewinner” in jeder Kategorie aus, um am großen Finale teilzunehmen, das vom 7. bis 9. November zum Gedenken an den Fall der Berliner Mauer stattfindet.

Bei den Kategorien Emerging Talents (Falling Walls Lab), Science Start-Ups (ehemals Falling Walls Venture) und Science Engagement (ehemals Falling Walls Engage) ist die Anzahl der für das große Finale ausgewählten Personen höher als in den anderen Kategorien. In nationalen Etappen des Falling Walls Lab werden 100 Finalisten erwählt, in der Kategorie Science Start-Ups nehmen 25 „Gewinner” teil, und für Science Engagement qualifizieren sich 20 Kandidat*nnen für das große Finale.  Die Finalisten des Falling Walls Lab werden am 7. November ihre Pitchs präsentieren.

Die Gewinner von Breakthroughs of the Year aus allen Kategorien werden erst auf der Abschlusskonferenz der Veranstaltung am 9. November bekannt gegeben.

Breakthroughs of the Year

Der Wettbewerb, der 2020 ins Leben gerufen wurde, um die Bedeutung der Wissenschaft in einer Welt mit einem gemeinsamen Problem – die Covid-19-Pandemie – hervorzuheben, zeichnet sich im jährlichen wissenschaftlichen Wettbewerbskalender der deutschen Institution Falling Walls Foundation durch seine Ausweitung der Wissenschaftsdebatte aus. Vor Breakthroughs of the Year veranstaltete die Falling Walls Foundation nur drei jährliche Wettbewerbe, die jetzt Kategorien geworden sind: Falling Walls Lab (aktuell Emerging Talents), Falling Walls Venture (aktuell Science Start-Ups) und Falling Walls Engage (aktuell Science Engagement).

Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo hat im vergangenen Jahr Nominierungen in sieben Kategorien abgegeben und zwei Finalisten für den Wettbewerb Falling Walls Lab gewählt. Die Historikerin Lilia Schwarcz (Universität São Paulo, USP) gehörte mit ihrer Studie „Über den brasilianischen Autoritarismus“ zu den zehn „Gewinnern” in der Kategorie Social Sciences and Humanities.

Sobre o Breakthroughs of the Year

Criado em 2020 como uma forma de reforçar a importância da ciência em um mundo com um problema comum – a pandemia da covid-19 – o concurso ganhou destaque no calendário anual de competições científicas da instituição alemã Falling Walls Foundation ao pluralizar o debate da ciência. Antes do Breakthroughs of the Year, a Falling Walls Foundation realizava apenas três concursos anuais, que se tornaram categorias: Falling Walls Lab (atual categoria Emerging Talents), Falling Walls Venture (atual Science Start-Ups) e Falling Walls Engage (atual Science Engagement).

No ano passado, o Centro Alemão de Ciência e Inovação (DWIH) São Paulo fez nomeações em sete categorias e elegeu dois finalistas no Falling Walls Lab. A historiadora Lilia Schwarcz (Universidade de São Paulo, USP) ficou entre as dez winners da categoria Social Sciences and Humanities com o estudo “Sobre o Autoritarismo Brasileiro”.